Wolfgangseelauf

wolfgangseelaufRekordbeteiligung, Streckenrekorde und Rekordsieger: Bei der 45. Austragung des „Int. Wolfgangseelaufes – Salzkammergut Marathon“ durften Teilnehmer und Veranstalter gleichermaßen jubeln. Mit 5.586 Anmeldungen aus 45 Nationen präsentierte sich das Traditionsrennen erneut als eine der „bewegendsten“ Laufveranstaltungen Österreichs – das entspricht einem Teilnehmerplus von 20 % gegenüber dem Rekordjahr 2015. Der 29-jährige Husea Tuei aus Kenia kürte sich mit seinem achten Triumph zum unangefochtenen Rekordsieger des 27-Kilometer-Klassikers am Wolfgangsee. Lokalmatador Andreas Pfandlbauer setzte mit 2:46:28 Stunden eine neue Rekordmarke beim Salzkammergut Marathon. Ebenso sorgten Peter Herzog in 30:44 Minuten beim 10-km-Uferlauf und Jürgen Aigner beim 5,2-km-Panoramalauf in 17:02 Minuten für neue Streckenbestzeiten.

ziel_1Vom Lauftreff Nußdorf gingen diesmal drei Athleten an den Start – Alex Knoblechner, Oliver Riefler und Ludwig Scharinger. Alle drei sollten es schließlich nicht bereuen, bei absolutem Kaiserwetter die wunderschöne Kulisse des Salzkammerguts für eine Umrundung des Wolfgangsees zu nutzen.  Alex und Oliver hatten mit nicht ganz überstandener Erkältung zu kämpfen und machten sich (auch deshalb) ziel_2gemeinsam auf die 27 Kilometer lange Strecke. Es folgte ein Rennen, das sie aufgrund nicht hundertprozentiger Leistungsfähigkeit nicht am absoluten Limit bestritten und schließlich als Gesamt 16. bzw. 17. in 1:49:22 h beendeten. Für Alex bedeutete das in der starken M20 den 6. Platz, Oliver konnte sich gar über einen Sieg in der Klasse M40 freuen.

Ludwig lief sein wolfgangseelauf_ludwigeigenes Rennen und überquerte nach 1:58:47 h die Ziellinie dieses sehr anspruchsvollen Laufes. Damit platzierte er sich an 67. Stelle (Rang 8. M45). Letztlich waren sie alle drei mit diesem Saisonabschluss zufrieden, wobei es für Alex noch nicht ganz vorbei ist. Am kommenden Wochenende wartet noch das Trailrunningwochenende mit zwei intensiven Rennen in Salzburg auf ihn.

Ergebnisse

wolfgangseelauf_oliver

Wolfgangsee Lauf 2013 – zwischen Himmel und Hölle

Lauftreff Nußdorf :  Freud und Leid bei Sonnenschein

Kaiserwetter beim Wolfgangseelauf. Es war angerichtet. Die TOP-Zeiten und TOP-Plätze waren schon eingeplant nach den exzellenten Leistungen unserer Buam in den vergangenen Wochen. Doch die Sonne schien dann doch nicht für alle Lauftreff Mitglieder.

Durch Erfahrung und Ruhe konnten Ludwig Scharinger und Hans Strasser große persönliche  Erfolge und Ergebnisse erreichen.

Sonne 1:

Hans erreichte beim 10 Km Lauf den ausgezeichneten 71. Gesamtrang! Unglaublich, wenn man sich die Ergebnisliste anschaut. 906 Finisher zählte der 10km Lauf von Strobl nach St. Wolfgang. Mit dieser Zeit ist man natürlich auch am Stockerl der Altersklasse. Rang2  in der M60!

Sonne 2:

Ludwig Scharinger „the running doc“  lief in 2:10:14 rund um den Wolfgangsee. Obwohl er vorm Start soooo nervös war. Glänzend!  Hero of the Week! Bei genauem Studium der Ergebnisliste sieht man, dass Ludwig die letzten 10 km annähernd gleich schnell lief oder sogar schneller als unsere anderen 3 Starter! Und diese Kilometer hat er wahrscheinlich genossen 🙂

Schatten  1-3

Robert Schwaiger, Hubert Standl und Alexander Knoblechner hatten dagegen nichts zu lachen auf den letzten 17 Kilometern von St. Gilgen weg. Alexander lief die ersten 17km in 1:09! Das wäre zwischen 1:45 und 1:50 gewesen. Und das bei 1460 Finishern. Das wäre ein Platz an der Sonne, ein Platz unter den TOP Zehn geworden. Schade. Der Wolfgangsee Lauf ist eben ein „Wolf im Schafspelz“. Da ist zuerst die Steigung auf den Fürberg, wo man schon die Körner verschießen kann. Dann der Downhill nach St. Gilgen runter. Da kann man‘s laufen lassen, sollte man aber nicht. (Kurt:“Hätten sie mich doch gefragt! Ich bin da schon oft gelaufen. Schneller als der Alexander 🙂 „

Wenn man Zuschauer gewesen wäre, hätte man ein seltenes Naturschauspiel zu sehen bekommen.Hubert ist gegangen! Eine ihm sonst unbekannte Fortbewegungsart. Er wechselte vom Laufschritt in den Marschschritt und wieder zurück. Die Beine waren einfach zu müde an diesem Tag.  Robert erging es ähnlich. Auch er musste Federn lassen und quälte sich ins Ziel. Das war sicher  zach. Da sind ja so viele Zuschauer.

Aber Kopf hoch! Wir bleiben trotzdem eure treuesten Fans. Das wird schon wieder!

Den 27 Km Klassiker hat natürlich ein Laufprofi aus Afrika gewonnen.  Bester Österreicher und bester Mitteleuropäer: Robert Gruber, 1:35 . Das war auch schon mal eine Siegerzeit. Vor der Afrikanischen Zeitrechnung.

Eins ist aber gewiss: Lauftreff Nußdorf ist immer vorn dabei!