4- bzw. 2-Stundenlauf in Marchtrenk

Am 3. März 2019 fand in Marchtrenk zum mittlerweile zehnten mal der 4- bzw. 2-Stundenlauf statt. Waren vergangenes Jahr noch Alex Knoblechner (Sieger des 4-Stundenlaufes) und Bernhard Rausch am Start gewesen, so versuchte heuer Oliver Riefler nach einem wahren Seuchenjahr, wieder vorsichtig Wettkampfluft zu schnuppern.

Aufgrund des Trainingsrückstandes trat Oliver beim kürzeren 2-Stundenlauf an, welcher den Trainingstrott am doch steinigen Weg zurück etwas unterbrechen und auflockern sollte.

Auf dem 2.925 m langen Rundkurs konnte Oliver in den zwei Stunden schließlich 11 Runden absolvieren, was bei einer Durchschnittspace von 3:56/km einer zurückgelegten Strecke von 32,2 km entspricht. Damit klassierte sich Oliver an 2. Stelle und konnte damit wahrlich zufrieden sein.

Den 4-Stundenlauf gewann übrigens kein Geringerer als Karl Aumayr, der gesamt 64,3 km in 3:49/km abspulte und damit einen neuen Streckenrekord aufstellte. Dies hätte sogar für einen neuen österreichischen Rekord auf 50 km gereicht, wenn denn zur exakten Zeitabnahme nicht nur bei Start und Ziel eine Zeitmatte gewesen wäre. Karl ist in bestechender Form für seinen heurigen Auftritt beim Wings for Life World Run und wir freuen uns, ihn am 7. April gemeinsam mit Oliver als Pacemaker für 1:25 h in Nußdorf am Start zu haben.

Ergebnisse 2-Stundenlauf

6-Stundenlauf in Prambachkirchen

Zum vierten Mal fand in Prambachkirchen, im oberösterreichischen Hausruckviertel gelegen, ein 6- bzw. 12-Stundenlauf statt. Zum ersten Mal wagte sich Oliver Riefler an einen Ultrabewerb heran. Obgleich er in (den Vorbereitungen zu) seinen Wings for Life World Runs schon mehrere Läufe jenseits der 50 km-Marke absolviert hatte, ging es bisher selten länger als 3 1/2 Stunden. Ein 6-Stundenlauf sollte dann doch eine andere Dimension darstellen – das musste der Viel- und Langläufer demütig zur Kenntnis nehmen.

Nach einem wahren Seuchenjahr, ohne entsprechende Vorbereitung und mit ausklingenden muskulären Problemen hatte Oliver jedoch nichts zu verlieren. Er wollte sich dieser Herausforderung einfach mal stellen. Der Plan war, wie in seinem letzten Trainigslauf, in den ersten 4 Stunden etwas 55 km zu laufen, und dann zu schauen, was in den verbleibenden 2 Stunden noch möglich ist. Aufgrund der enormen Hitze (Start: 12:30 Uhr) war dieses Vorhaben jedoch nicht umzusetzen. Auf dem 1458 m langen Rundkurs wurden die Splits zunehmend langsamer, es ein richtiger Kampf.

Letztlich zeigte die Uhr nach Ablauf der 6 Stunden 71,439 km an, was an diesem Tag zu Platz 2 reichen sollte. Oliver musste sich nur Thomas Unger geschlagen geben, der es auf 73,943 km brachte. Zwei Vertreter Österreichs der 100 km WM in Kroatien im kommenden September stiegen aufgrund der enormen Belastung durch die hohen Temperaturen vorzeigtig aus. Das war vielleicht sogar vernünftig, aber Vernunft ist nicht unbedingt immer jene Tugend, die Oliver bei Entscheidungen das Laufen betreffend leitet.   😉

Ergebnisse

Wings for Life World Run 2017

Zum bereits vierten mal fand am 7. Mai der Wings for Life World Run statt. Jener Lauf, bei dem du nicht dem Ziel entgegen läufst, sondern dich das Ziel quasi einholt. Der Gewinner ist nicht als Erster und am schnellsten im Ziel, sondern verliert als Letzter den Kampf gegen das sogenannte Catcher Car. Alle Teilnehmer starten überall auf der Welt zur exakt selben Zeit. 30 Minuten nach dem offiziellen Rennstart setzt sich in allen Locations ein Catcher Car in Bewegung und nimmt die Verfolgung der Läufer auf. Solange du vor dem Catcher Car läufst, bleibst du im Rennen. Sobald dich das Catcher Car überholt, ist das Rennen für dich beendet. So werden lokale Sieger bzw. ein globaler Champion ermittelt. Das Catcher Car fährt zuerst 15 km/h für eine Stunde, dann 16 km/h für eine Stunde, dann 17 km/h für eine Stunde, dann 20 km/h für zwei Stunden und schließlich 35 km/h, bis der letzte Läufer eingeholt ist. Heuer waren insgesamt 155.288 Läufer am Start, 14.000 davon allein in Wien.

Vom Lauftreff Nußdorf machten sich vier Läufer auf den Weg in unsere Bundeshauptstadt: Bernhard Schwärz mit Filius Florian, Sudhir Batra und Oliver Riefler. Alle hatten sie eines gemeinsam, nämlich die Stimmung einer großartigen Laufveranstaltung zu genießen und gleichzeitig natürlich auch möglichst lange vor dem Catcher Car zu bleiben und so viele, viele Kilometer zu sammeln. Das bescheidene Wetter mit permanentem NW-Wind und Spitzen über 50 km/h sollte dabei keine unwesentliche Rolle spielen.

Während Bernhard Schwärz in seiner Läuferkarriere schon tausende von Kilometern abgespult hatte, war es für Florian doch ungewohntes Terrain. Eins war jedoch klar: egal wie weit das gehen würde, so weit war er noch nie zuvor in seinem Leben am Stück gelaufen. Umso beachtlicher sind die 28,65 km einzuschätzen, die er vor dem unbarmherzig näher kommenden Catcher Car bleiben konnte. Damit belegte Florian Rang 698. Noch, die Betonung liegt auf noch ( 😉 ), konnte der Vater dem Sohne zeigen, wer familienintern die Nase vorn hat. Bernhard brachte es schließlich auf stolze 31,49 Kilometer und Platz 419. Ein sehr respektables Ergebnis, wenn man die doch eingeschränkten zeitlichen Ressourcen bedenkt, die wettkampfspezifisches Training oftmals nicht wirklich erlauben. Ehrgeizig wie Bernhard nun einmal ist, war er nicht gänzlich zufrieden. Wir meinen jedoch, dass das ein wirklich starker Auftritt war.

Sudhir Batra startete zum ersten mal beim Wings for Life World Run. Sein Ziel war, möglichst lange eine Pace zwischen 4:10/km und 4:15/km zu laufen, was hochgerechnet über 50 Kilometer ergeben hätte. Das ging auch lange Zeit gut. Bei Kilometer 27 lag Bini noch gut im Rennen, das immer schlechter werdende Wetter samt Wind kosteten jedoch auch ihm viel Kraft, sodass schließlich 38,20 Kilometer (Rang 118) auf der Uhr standen, ehe er eingeholt wurde. Sein Ziel, die Marathondistanz abspulen zu können, konnte er leider nicht ganz erreichen. Trotzdem war Bini zufrieden, zumal dies nach dem letztjährigen Salzburg Marathon die zweitweiteste Strecke seiner Läuferkarriere war. Unserer bescheidenen Meinung nach wird Allrounder Bini bei entsprechenden Trainingsumfängen dieses Ergebnis in Zukunft noch deutlich steigern können.

Nach 2015 erkor Oliver Riefler den Wings for Life World Run wieder zu seinem Saisonhöhepunkt. Nach intensiver Vorbereitung mit etlichen langen Läufen war das erklärte Ziel, heuer jedenfalls die 60 Kilometermarke zu übertreffen. Das sollte nach den erbrachten Trainingsleistungen auch durchaus möglich sein. Diese Rechnung hatte er jedoch ohne den starken Einfluss des Wiener Wetters gemacht. Letztlich zeigte die Uhr 58,57 Kilometer, als er eingeholt wurde. Damit wurde #mission60km+ knapp, aber doch verfehlt. Wettgemacht wird das allemal durch die Tatsache, dass sich Oliver lediglich dem zweimaligen WFLWR Sieger und Profiläufer Lemawork Ketema geschlagen geben musste, der natürlich in einer eigenen Liga läuft. Damit steht Platz 2 von 14.000 Startern zu Buche, womit man eigentlich uneingeschränkt zufrieden sein könnte … ja könnte. Wäre da nicht die Gewissheit, dass bei besseren Bedingungen die 60er-Marke sicher gefallen wäre, 65 Kilometer bei gutem Rennverlauf möglich gewesen wären. Die Halbmarathonmarke passierte Oliver nach 1:22 Stunden und einer Durchschnittspace von 3:53/km, was hochgerechnet 74 Kilometer geworden wären. Das war natürlich utopisch, aber Oliver wusste, dass er den ersten Streckenabschnitt bis zur Praterhauptallee nutzen musste, um sich im Windschutz der umliegenden Gebäude einen Puffer herauszulaufen. Genau dort ist nämlich der östlichste Punkt der Strecke und es geht dann nur mehr gen Nordwesten – jener Richtung, aus der permanent starker Wind mit Böen von über 50 km/h blies. Selbst bei Marathondistanz war Oliver noch gut unterwegs: die Uhr zeigte 2:47 Stunden bei einer Pace von 3:57/h. Das wären immer noch 69 Kilometer geworden. Das Wetter wurde jedoch immer schlechter, zum starken Wind gesellte sich Starkregen, was in Summe zu viel Kraft kostete. Oliver hatte das Gefühl, gegen eine Wand zu laufen und kaum vom Fleck zu kommen und so wurde aus einer immer noch guten Pace um 4:10/km flugs eine 4.30er-Pace bzw. noch langsamer. Man konnte der Uhr beinahe zusehen, wie der Schnitt Sekunde für Sekunde nach oben ging, bis schließlich klar war, die 60 Kilometer sind nicht mehr zu schaffen. Das Catcher Car kam 1,5 Kilometer zu früh. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Rang 2 in Österreich und globaler 73. können sich absolut sehen lassen, das knapp nicht geschaffte Ziel nicht ganz so tragisch erscheinen. Und wie pflegt Oliver gern zu sagen: „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen!“ Da scheint jemand noch nicht abgeschlossen zu haben. 😉

Ergebnisse

 

Thermenmarathon Bad Füssing

Am Sonntag, 5. Februar 2017, fand zum bereits 24. mal der Thermenmarathon unter dem altbewährten Motto „Laufen – Erholen – Thermalbaden“ in Bad Füssing statt. In bewährter Form konnten die Läufer zwischen einem 10 km-Lauf, Halbmarathon und Marathon wählen. Trotz des alljährlich äußerst frühen Termins fanden auch heuer wieder viele Athleten den Weg in den bayrischen Kurort, um bei idealen Bedingungen auf die sehr schnellen Strecken zu gehen.

Vom Lauftreff Nußdorf gingen diesmal vier Läufer an den Start. Bernhard Rausch begab sich auf die 10 km-Strecke und beendete den Rundkurs in 39:36 min, was den 49. Gesamtrang (M35 5.) bedeutete. An der Spitze lieferten sich Tobias Schreindl (LG Passau) und Valentin Unterholzner (LG Region Landshut) ein Kopf an Kopf Rennen, welches erst im Zielsprint entschieden wurde. Die Siegerzeit von 30:38 min kann sich wahrlich sehen lassen.

Alex Knoblechner und Hubert Standl entschieden sich für die Halbmarathondistanz. Alex konnte sich bald nach dem Start mit Marco Bscheidl (LG Passau) und Matthias Ewender (LG Region Landshut) vom restlichen Feld absetzen. In einem flotten Rennen musste sich Alex schließlich nur Marco Bescheidl geschlagen geben, der den Wettkampf in 1:11:15 h für sich entscheiden konnte. Die 1:11:48 h bedeuten trotzdem für Alex eine neue persönliche Bestleistung – schon erstaunlich, wenn man berücksichtigt, dass dies im Grunde nur eine erste Formüberprüfung war, und das wettkampfspezifische (Marathon-)Training erst jetzt so richtig beginnt. Auch Hubert schlug sich äußerst wacker und überquerte die Ziellinie nach 1:17:28 h. Ebenso eine beachtliche Zeit, die insgesamt Platz 9. ergab (M50 1.). Beide schienen nach dem Wettkampf mit dem Erreichten sichtlich zufrieden. Da kann man ja große Dinge von Beiden erwarten. Wir halten die Daumen!

Oliver Riefler wagte sich schließlich auf die Marathonstrecke. Sein Ziel war jedoch nicht ein Angriff auf seine persönliche Bestleistung, sondern diesen Wettkampf als guten Trainingslauf für das große heurige Ziel zu nutzen: dem Wings for Life World Run am 7. Mai in Wien. Deshalb lief er diesen Wettkampf auch wider jede Trainingslehre aus dem Training raus mit müden Beinen von den letzten langen Läufen der vergangenen beiden Wochenenden. Sein Ziel war, diesen Marathon in etwa der Wings for Life World Run-Pace gleichmäßig durchzulaufen, was ihm auch gelang. Am Ende stand eine 2:44:23 h zu Buche (erste Hälfe in 1:22:00 h, zweite Hälfte in 1:22:23 h), was schlussendlich den 7. Gesamtrang ergab (M40 1.). Am Ende des Tages war es eine gelungene Abwechslung zum Trainingsalltag. Andreas Straßner (ART Düsseldorf) gewann die 42,195 km in 2:34:51 h.

Stefanilauf 2016

Am 26. Dezember fand wie jedes Jahr der schon traditionsreiche Stefanilauf in Berndorf statt. Um 14:00 Uhr machten sich die Läufer auf den Weg, um entweder die 6 oder 12 km lange Strecke zurückzulegen. Viele schienen nur zu froh zu sein, den tagelangen Weihnachtsfressgelagen adé zu sagen und gleichzeitig eine gute Sache zu unterstützen. Der gesamte Reinerlös der Veranstaltung – freiwillige Spenden und Einnahmen aus dem Kantinenverkauf – wird nämlich wieder einem guten Zweck der näheren Umgebung zugeführt.

In Abwesenheit vergangener Sieger wie Andy Robinson oder auch Manni Sturm führte Alex Knoblechner von Anfang an das Starterfeld an, und das sollte sich auch nicht mehr ändern. Danach formierte sich eine Verfolgergruppe bestehend aus Florian Rausch, Stefan Bitesnich und Oliver Riefler. Der Abstand wurde zunehmend größer und so überquerte Alex nach sehr starken 42:13 min als überlegener Sieger die Ziellinie. Oliver Riefler und Florian Rausch liefen den Großteil des Rennens gemeinsam und beendeten dieses nach 45:38 min bzw. kurz danach auf den Plätzen 2 und 3. Der Lauftreff Nußdorf konnte somit einen Dreifachtriumph im benachbarten Berndorf feiern.

Weiters trugen sich auch noch Christian Rausch als 6. in 51:09 min bzw. Bernhard Rausch mit 56:28 min in die Ergebnisliste ein und ließen es sich nicht nehmen, bei diesem vorletzten Saisonhighlight bei besten Laufbedingungen nochmals die Schuhe zu schnüren. Der krönende Abschluss findet ja bekanntlich immer beim Silvesterlauf in Nußdorf statt. Wir sehen uns … 🙂

Wolfgangseelauf

wolfgangseelaufRekordbeteiligung, Streckenrekorde und Rekordsieger: Bei der 45. Austragung des „Int. Wolfgangseelaufes – Salzkammergut Marathon“ durften Teilnehmer und Veranstalter gleichermaßen jubeln. Mit 5.586 Anmeldungen aus 45 Nationen präsentierte sich das Traditionsrennen erneut als eine der „bewegendsten“ Laufveranstaltungen Österreichs – das entspricht einem Teilnehmerplus von 20 % gegenüber dem Rekordjahr 2015. Der 29-jährige Husea Tuei aus Kenia kürte sich mit seinem achten Triumph zum unangefochtenen Rekordsieger des 27-Kilometer-Klassikers am Wolfgangsee. Lokalmatador Andreas Pfandlbauer setzte mit 2:46:28 Stunden eine neue Rekordmarke beim Salzkammergut Marathon. Ebenso sorgten Peter Herzog in 30:44 Minuten beim 10-km-Uferlauf und Jürgen Aigner beim 5,2-km-Panoramalauf in 17:02 Minuten für neue Streckenbestzeiten.

ziel_1Vom Lauftreff Nußdorf gingen diesmal drei Athleten an den Start – Alex Knoblechner, Oliver Riefler und Ludwig Scharinger. Alle drei sollten es schließlich nicht bereuen, bei absolutem Kaiserwetter die wunderschöne Kulisse des Salzkammerguts für eine Umrundung des Wolfgangsees zu nutzen.  Alex und Oliver hatten mit nicht ganz überstandener Erkältung zu kämpfen und machten sich (auch deshalb) ziel_2gemeinsam auf die 27 Kilometer lange Strecke. Es folgte ein Rennen, das sie aufgrund nicht hundertprozentiger Leistungsfähigkeit nicht am absoluten Limit bestritten und schließlich als Gesamt 16. bzw. 17. in 1:49:22 h beendeten. Für Alex bedeutete das in der starken M20 den 6. Platz, Oliver konnte sich gar über einen Sieg in der Klasse M40 freuen.

Ludwig lief sein wolfgangseelauf_ludwigeigenes Rennen und überquerte nach 1:58:47 h die Ziellinie dieses sehr anspruchsvollen Laufes. Damit platzierte er sich an 67. Stelle (Rang 8. M45). Letztlich waren sie alle drei mit diesem Saisonabschluss zufrieden, wobei es für Alex noch nicht ganz vorbei ist. Am kommenden Wochenende wartet noch das Trailrunningwochenende mit zwei intensiven Rennen in Salzburg auf ihn.

Ergebnisse

wolfgangseelauf_oliver

Bad Füssing

bad füssingAm 14. Februar fand in Bad Füssing der Johannesbad Thermen-Marathon statt. Traditionell standen ein Kinderlauf, 10 Kilometer-Lauf, Halbmarathon und auch die klassische Marathondistanz auf dem Programm. Insgesamt nahmen 2323 Athleten an diesen Wettkämpfen teil – eine beachtliche Zahl, wenn man den doch sehr frühen Februartermin bedenkt.

Prominentester Teilnehmer war sicherlich der sechsfache Ironman-Sieger Faris Al-Sultan, der den 23. Johannesbad Thermen-Marathon in Bad Füssing am Valentins-Sonntag als Trainingslauf genutzt hat. Mit seiner Zeit von 35:02.74 Minuten über die 10-KilometerStrecke zeigte sich der ehemalige Profi-Athlet zufrieden.

An diesem 10 Kilometerbewerb nahmen auch zwei Mitglieder unseres Lauftreff Nußdorfs teil. Franz Schleindl bewies seine beeindruckende Frühform und beendete den Lauf nach 35:51min als Gesamt 26. (3. M45). Auch Christian Rausch war mit am Start und konnte nach 40:27min als 74. (6. M40) die Ziellinie überqueren. Ein erster Schritt auf dem Weg zum Salzburg Marathon Anfang Mai ist gemacht. Als Schnellster beendete Jonas Koller von der LG Regensburg in beachtlichen 31:04min diesen Lauf.

Oliver Riefler wollte diesen Bad Füssing Halbmarathon als gute Tempoeinheit nützen. Das geplante Ziel unter 1:20h zu laufen verfehlte er knapp und kam nach 1:20:06h als 18. (4. M40) ins Ziel. Nach einer relativ harten Trainingswoche und gesundheitlichen Problemen war nach 10 Kilometer die Kraft zu Ende. Aber es bleiben ja noch einige Wochen bis Salzburg – dort sollte die Form passen. Tobias Schreindl von der LG Passau konnte den Halbmarathon in 1:08:13h für sich entscheiden.

Graz Marathon

graz4Am 12. Oktober 2015 fand der 22. Graz Marathon statt. Der Kärntner Roman Weger (LC Villach) war nach 2:23:25h der erste Läufer im Ziel und fixierte damit den ersten Sieg eines Österreichers seit dem Jahr 2000, als Max Wenisch triumphieren konnte. Auch unwirtliche Bedingungen mit Temperaturen unter 10 Grad und teilweise starker Regen und Wind konnten insgesamt knapp 10.000 Teilnehmer nicht davon abhalten, auf die Strecke zu gehen.  Auch die Plätze zwei und drei gingen an österreichische Läufer. Seid Endris vom LCAV kam nach 2:28:44 Stunden ins Ziel, ihm folgte der Vielläufer Robert Gruber von Kolland Topsport Gaal (2.29.26 Stunden). Auch bei den Damen gab es einen österreichischen Sieg: Karin Freitag entschied das Rennen mit einer Zeit von 2:43:12h für sich.

graz2Vom Lauftreff Nußdorf gingen Alex Knoblechner und Oliver Riefler an den Start. Für beide sollte es ein besonderer Tag werden: Alex debütierte auf der Königsstrecke des Laufsports und Oliver kehrte an jenen Ort zurück, wo er vor zwei Jahren seine bisherige PB von 2:35:17h erzielen konnte. Topmotiviert nahmen demnach Alex und Oliver diesen Marathon gemeinsam in Angriff. Gemeinsam liefen sie dann auch etwas mehr als die Hälfte der 42,195km. Bei Halbmarathon zeigte die Uhr 1:16:55h an, etwa eine Minute hinter der ursprünglich angepeilten Zeit, die eine Endzeit von 2:33h ermöglichen sollte. Aber der Marathon zeigte wieder einmal, dass er seine eigenen Geschichten schreibt: im positiven wie im negativen Sinne. Oliver merkte schon nach etwa 16 Kilometern, dass es nicht so rund lief und kurz nach Halbmarathondistanz, als es wieder kilometerlang die schier ewige Gerade Richtung Norden ging, trennten sich die Wege der Beiden. Alex war seinen ersten Marathon mit Respekt angegangen, und das sollte sich auszahlen. Er absolvierte die zweite Hälfte in 1:19:30h und beendete den Graz Marathon schließlich in der hervorragenden Zeit von 2:36:26h als gesamt Vierter. Ein wahrlich gelungenes Debüt. Herzliche Glückwünsche dazu! Eigenen Aussagen zufolge hat er nun eine neue Lieblingsdistanz gefunden. Man darf gespannt sein, wohin der Weg hier noch führt. Wir halten jedenfalls die Daumen.

Für Oliver lief es jedoch alles andere als gut. Trotz durchwachsener Vorbereitung mit vielen Ups and Downs ging er voller Zuversicht in dieses Rennen. Aber es sollte an diesem kalten, regnerischen Sonntag eben nicht sein. Die Durchgangszeit bei Halbmarathon war mit 1:16:56h zwar etwa eine Minute zu langsam, aber immer noch ok. Was dann jedoch folgte war ein Kampf wider alle Widrigkeiten samt eigenen Schweinehund. Die muskulären Probleme wurden immer schlimmer, der Akku war leer … graz3mit Laufen hatte das herzlich wenig zu tun. So recht konnte er sich diesen Einbruch auch nicht erklären. Oliver schleppte sich ab Kilometer 25 regelrecht dem Ziel entgegen. Ein Aufgeben kam jedoch nicht in Frage. Der Sportsgeist gebietet es, alles zu unternehmen, um auch ein solches Rennen zu Ende zu bringen, selbst wenn die Endzeit natürlich eine enttäuschende werden musste. Und so kam Oliver nach für ihn enttäuschenden 2:45:34h als gesamt 12. (AK M40 2.) ins Ziel. Stolz war er lediglich über die Tatsache, dass er sich ins Ziel kämpfte und weiß, dass wenn vieles schief geht, wie letztes Jahr in Salzburg, am Ende eine 2:40er-Zeit steht, und wenn alles schief geht, so wie jetzt in Graz (zweite Hälfte 1:28:37h!!!), die Uhr immer noch eine an sich respektable 2:45er-Zeit anzeigt. Ein schwacher Trost zwar, aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert, und im Sport verhält es sich auch so. Nun heißt es Mund abputzen und weiter geht’s. Der Laufsport ist viel zu schön, als dass man zu lange über Misserfolge nachdenken sollte. Trotz eigener Enttäuschung war es ein lässiger Ausflug in die steirische Landeshauptstadt und schön zu beobachten, wie Alex schon beim ersten Antreten auf der Marathondistanz eine super Zeit auf den Asphalt zauberte.

Altötting Halbmarathon

Zum bereits 24. mal fand am Sonntag, 20. 9. 2015, der internationale Altötting OMV Halbmarathon statt. Seit vielen Jahren ist er einer der bekanntesten und bestorganisiertesten Halbmarathons Deutschlands und gilt als schnellster Naturlauf der Welt, wobei der größte Teil dieses Laufes durch den Wald führt. Insgesamt beendete heuer die Rekordzahl von 2110 Startern den Lauf, die Hälfte davon allein auf der Halbmarathonstrecke, der Rest auf der 6 bzw. 1,3km Strecke.

aö3Das Rennen bei den Männern wurde wie erwartet von den Brüdern Ivan (Marathonbestzeit: 2:11) und Alexandr (PB: 2:14) Babaryka aus der Ukraine dominiert. Sie finishten in 1:07:37h bzw. 1:07:42h. Beide nahmen im Übrigen auch bei der vor kurzem in Peking ausgetragenen Leichtathletik WM im Marathon teil. Ivan Babaryka hat weiters schon drei Mal den Moskau Marathon gewonnen. Da waren zwei wirklich starke Läufer am Start.

Mit den Plätzen 3 und 4 erreichten Oliver Riefler und Robert Schwaiger damit sicherlich platzierungsmäßig das Maximum, an ein Mitlaufen mit diesen Profis war naturgemäß nicht zu denken. Die beiden gingen recht hoffnungsvoll in das Rennen: die Hausübungen waren gemacht, d. h. schnelle Trainings(tempo)läufe absolviert, das Wetter war ideal … alles schien angerichtet. Das Ziel war, mit einer Pace von 3:30/km anzulaufen und eine solide 1:14er Zeit zu schaffen, an einem idealen Tag vielleicht sogar eine hohe 1:13er Zeit. Aber es sollte ganz anders kommen. Schon nach wenigen Kilometern merkten beide, dass es nicht ein solcher Tag werden würde, und so gestaltete sich das Rennen schwierig. Trotzallem kämpften sich die beiden noch mit respektablen Zeiten ins Ziel. Oliver erreichte nach 1:15:44h das Ziel: damit Gesamtrang 3 und Sieger der Altersklasse M40. Robert beendete das Rennen kurz dahinter in einer Zeit von 1:16:08h: Gesamt 4. und ebenfalls Gewinner der Altersklasse M35.

Die beiden waren sichtlich nicht ganz zufrieden mit ihren Zeiten. Während es bei Robert nach dem harten Dolomitenmann vergangenen Sonntag und dem donnerstäglichen Businesslauf nur allzu logisch erschien, konnte Oliver nur zerknirscht festhalten, dass es wohl einfach nicht sein Tag gewesen war. Der Halbmarathon war ganz im Zeichen der Marathonvorbereitung für Graz gestanden, und um so wichtiger wäre eine gute Zeit gewesen, um einerseits Selbstvertrauen zu tanken, und weiters die Gewissheit zu haben, in Graz die erste Hälfte wie geplant in 1:15 hoch anlaufen zu können, um das ausgegebene Ziel zu erreichen. Aber es sollte einfach nicht sein. Vielleicht ist ja der 11. Oktober „sein Tag“.

Christian Wimmer,70.3 St.Pölten 2015-Tria Selfie

Auch Christian Wimmer ging im Wallfahrtsort Altötting an den Start. Für ihn verlief das Rennen ideal und so konnte er nach 1:37:20h die Ziellinie überqueren. Dabei „verschenkte“ er sogar noch die eine oder andere Sekunde, da er die letzten Meter gemeinsam mit seinem Sohn bestritt. Dies bedeutete Gesamtrang 196 bzw. Platz 29. in der Altersklasse M30.

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